Wien gehört sicherlich zu einer der schönsten Städte Europas. Angefangen bei seinen prächtigen Barockschlössern Schönbrunn und Belvedere bewegt man sich auf den Spuren von Kaiserin Sissi zum Wahrzeichen der Stadt – dem Stephansdom. Über die Wiener Ringstraße erreichen wir den Prater, um vom Riesenrad aus die gesamte Kulisse Wiens zu bewundern! Und jetzt stellt euch vor: Es ist Ende November. Wir zeigen euch, warum Wien für uns zu dieser Zeit eine ganz besondere Magie ausstrahlt:


 

Fast jede Stadt verändert ihren Charakter mit dem Wechsel der Jahreszeiten. Manche gewinnen an Charme, manche verlieren ihn, manche Städte werden ruhig und besinnlich, in anderen tobt das Leben. KAMA Magazine hat sich auf die Reise nach Österreich begeben und festgestellt, dass Wien besonders an Weihnachten unbeschreiblich schön ist.

Ein Weihnachtsmarkt ist nicht genug

Inzwischen findet in den meisten Städten ein alljährlicher Weihnachtsmarkt statt. In Wien ist jedoch die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Märkte unschlagbar. So überzeugt der Weihnachtsmarkt am Stephansplatz mit Besinnlichkeit und Tradition, während das Weihnachtsdorf im Alten AKH vor allem bei Familien und Studenten beliebt ist. Wer gerne Schlittschuhlaufen oder Eisstockschießen möchte, sollte den Wiener Weihnachtstraum am Christkindlmarkt besuchen. Der angrenzende Park ist mit wunderschönen Installationen gesäumt, die verschiedene Weihnachtserzählungen darstellen. Wem vor zu viel Besinnlichkeit graut, der sollte dem Event “Der Prater rockt” ab Januar beiwohnen. Hier kommt ihr in den Genuss von vielen unterschiedlichen Live-Acts beim Wintermarkt am Riesenradplatz. Ihr seht – ganz Wien ist ein großes Weihnachtsparadies. Das einzige Problem ist, dass man sich entscheiden muss, welchen Markt man als erstes ansteuern möchte.

Weihnachtsmarkt am Stephansplatz:
11. November – 26. Dezember 2016

Weihnachtsdorf Altes AKH:
12. November – 23. Dezember 2016

Wiener Weihnachtstraum am Christkindlmarkt:
11. November – 26. Dezember 2016

Wintermarkt am Riesenradplatz:
19. November 2016 – 8. Januar 2017

Wien unter einer Schneedecke

Eine ganz besondere Stimmung herrscht, wenn der erste Schnee in Wien liegen bleibt. Plötzlich erscheint eine besondere Ruhe auf der Stadt zu liegen, die nur vom Duft nach Kaffee und Sachertorte “gestört” wird. Sobald der Nachmittag anbricht, gehört ein langer Spaziergang mit Abstecher auf einen der vielen Weihnachtsmärkte oder schnurstracks ins nächstgelegene Kaffeehaus zum Pflichtprogramm. Romantisch wird es dann vor allem vor den beiden Barockschlössern, die bei einer heißen Tasse Glühwein zum Kuscheln einladen.

Weihnachten in Wien

Kaffeehaus-Mentalität

Durchgefroren vom Spaziergang durch die Stadt betreten wir dankbar eines der vielen urgemütlichen Kaffeehäuser. Sobald man den ersten Schritt über die Schwelle getan hat, findet man sich in einer anderen Welt wieder: An der Tür wird man meist vom Oberkellner persönlich im schicken Frack empfangen, die Wände sind mit Ornamenten dekoriert und von der Decke hängen beeindruckende Kronleuchter. Der österreichische Schriftsteller Alfred Polgar hat einmal treffend formuliert:  „Im Café sitzen die Leute, die allein sein wollen, aber dazu Gesellschaft brauchen“. Für uns haben die Kaffeehäuser an Weihnachten einen besonderen Zauber, den ihr selbst erleben müsst! Kleiner Tipp: Hier hätten wir ewig verweilen können: Café Central, Café Imperial und Café Demel.

Tausend Lichter

Für alle, die dieses Jahr etwas zeitiger mit den Weihnachtsbesorgungen beginnen möchten, ist Wien die richtige Adresse. Zu den bekanntesten Kaufhäusern zählt unter anderem das Gerngross oder Steffl. Plant lieber etwas mehr Zeit ein, denn ihr werdet mit Sicherheit von den großartigen Weihnachtsbeleuchtungen und -dekorationen rund um die Fußgängerzone abgelenkt werden.

Für uns ist ganz klar: Wir kommen wieder! Vielleicht nächstes Mal sogar im Sommer 🙂

Weihnachten in Wien