Jeder kennt sie! Fast jeder liebt sie! Nussbutter! Wenn wir früher gewusst hätten, dass sich köstliche Nussbutter kinderleicht aus sämtlichen Körnen und Nüssen jeder Sorte herstellen lässt, dann hätten wir ganz sicher auf das eine oder andere Glas aus dem Supermarkt verzichtet. In unserer Nussbutter steckt das Beste aus Sonnenblumenkernen, Wal- und Haselnüssen, Mandeln und Cashewkernen. Experimentiert nach Lust und Laune und kreiert eure eigene Lieblingsvariante!


Ob sanft oder crunchig, fest oder cremig, Nussbutter ist derzeit in aller Munde. Es gibt sie als süße oder als salzige Variante, aber das Beste ist, sie ist gesund! Vorausgesetzt man kauft kein minderwertiges Produkt, das mit Zucker angereichert oder mit schlechten Fetten gestreckt wurde. Bei hochwertigen Produkten stecken in der Regel tatsächlich zu 100 % Nüsse drin, höchstens mal noch ein winziger Anteil gutes Öl oder eine Prise Salz. Um sicherzugehen, dass man ein hochwertiges Produkt verzehrt, sollte man daher grundsätzlich die Inhaltsstoffe beachten oder die Nussbutter am besten gleich selbst herstellen.

Was ist Nussbutter?

Eine gute Nussbutter wird aus 100 % Nüssen und/oder Kernen hergestellt. Man nennt Nussbutter auch Nussmus und es gibt sie in verschiedenen Varianten. Erdnuss ist wohl die bekannteste Sorte, mittlerweile findet man allerdings auch Mandelbutter (häufig Mandelmus genannt) überall zu kaufen sowie Haselnuss-, Cashew- oder Walnussbutter. Sie ist sehr kalorienreich, allerdings auch voll von guten und gesunden essentiellen Fettsäuren. Zudem führt der hohe Fettgehalt dazu, dass man sich gesättigt fühlt und insgesamt weniger iss.

Wie unterscheiden sich die Sorten der Nussbutter?

Es gibt viele Varianten von Nussbutter wie z. B. Erdnussbutter, Cashewbutter, Haselnuss-, Mandel- oder Walnussbutter.

Erdnussbutter liefert viele Ballaststoffe, Proteine und Magnesium, was natürlich gut für die Knochendichte ist und beim Muskelaufbau hilft. Erdnussbutter gibt es häufig in cremiger oder crunchiger Sorte, die dann noch kleine Erdnussstückchen enthält.

Mandelbutter gilt als die gesündeste unter allen Nussbuttern, weil sie von Natur aus zuckerärmer und dafür noch reichhaltiger an Vitamin E und Eisen ist. Zudem beugen Mandeln Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor und sie ist diabetikergeeignet.

Cashewbutter hat am wenigsten Kalorien, dafür ist sie ebenso voll gepackt mit Vitaminen, Proteinen und ungesättigten Fettsäuren. Angeblich sorgt sie für straffe Haut und fördert das Muskelwachstum.

Haselnussbutter enthält neben wichtigen Mineralstoffen wie Calcium, Eisen und Phosphor auch viele Ballaststoffe, die verdauungsfördernd wirken.

Walnussbutter findet man bei uns noch nicht so häufig, dabei beinhaltet sie einen unglaublich hohen Omega-3-Fettsäurengehalt und ist daher ebenfalls super gesund.

Wie verwendet man Nussbutter?

Nussbutter kann ganz pur gelöffelt werden, sie kann aber auch zum Verfeinern von Saucen und Dips verwendet werden oder über Pancakes, Waffeln oder über eine Smoothie Bowl gegeben werden. Zudem gibt es viele Rezepte für gesunde Kuchen oder Süßigkeiten, die Nussbutter enthalten. Man kann die verschiedenen Varianten auch miteinander mischen oder die Nussbutter mit Sonnenblumenkernen und Kürbiskernen verfeinern, wie wir das teilweise in unserem heutigen Rezept getan haben.

 

Cremige Nussbutter
 
Zutaten
  • 100 Gramm Sonnenblumenkerne
  • 100 Gramm Cashewkerne
  • 100 Gramm Mandeln
  • 50 Gramm Walnüsse
  • 50 Gramm Haselnüsse
  • Meersalzflocken
Zubereitung
  1. Backofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Körner und Nüsse auf ein Backblech, das mit Backpapier ausgelegt ist, ausbreiten.
  2. Nüsse 12-14 Minuten im Backofen leicht anrösten. Anschließend Nüsse etwas auskühlen lassen und in eine hochleistungsfähige Küchenmaschine geben.
  3. Bei höchster Stufe Nüsse zerkleinern. Im Anschluss in kurzen Abständen von ca. 30 Sekunden weiter pürieren und jeweils immer kurz die Konsistenz prüfen bis das gewünschte Ergebnis erzielt ist. Je nach Geschmack kann entweder eine Prise Salz oder Zucker hinzugegeben werden.
  4. Auch kann Öl hinzugefügt werden, wir haben jedoch komplett darauf verzichtet. Die Nussbutter kann problemlos einige Tage gut gekühlt im Kühlschrank gelagert werden.

Cremige Nussbutter

Rezepte mit Nussbutter:

Gesunde Karamell-Brownies

Erdnuss-Karamell-Fudge

Peanut Bars mit gesunder Schokolade